Bildungsplanung

Strategie Sprachförderung

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Die Beherrschung der Schulsprache Deutsch ist für den Schulerfolg von zentraler Bedeutung und verbessert die Chancen beim Übertritt in eine berufliche Grundbildung oder in eine allgemeinbildende Schule sowie ins Berufsleben. Zugleich ermöglichen gute Sprachkompetenzen nicht nur eine erfolgreiche Bildungs- und Berufslaufbahn, sondern sind Voraussetzung für eine aktive Teilnahme am politischen und gesellschaftlichen Leben.

Für den Kanton Zürich zeigt sich, dass der Anteil von Schülerinnen und Schülern, die am Ende der Schulzeit über keine ausreichenden Deutschkenntnisse verfügen, bei rund 20 Prozent liegt. Betroffen davon sind je zur Hälfte Kinder mit Deutsch als Zweitsprache und Kinder mit Deutsch als Erstsprache aus überwiegend wenig privilegierter sozialer Herkunft.

Mit Beschluss des Bildungsrats vom 2. Mai 2011 wurde die Bildungsdirektion beauftragt, die aktuelle Situation der Schulsprache Deutsch im Kanton Zürich zu überprüfen und mögliche Massnahmen für eine wirksame Förderung von früher Kindheit bis Sekundarstufe II aufzuzeigen. Vor diesem Hintergrund wurde eine Expertise zum aktuellen Forschungsstand bezüglich Wirksamkeit von Sprachförderung in Auftrag gegeben (Mercator-Institut Universität Köln und Zentrum Lesen der Pädagogischen Hochschule FHNW, 2013).

Auf der Grundlage der Expertise und weiterer Quellen wurde bis Ende 2014 der Bericht "Durchgängige Sprachförderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – unter besonderer Berücksichtigung der Risikogruppe" erarbeitet. Der Bericht dient als Referenz für eine wirksamere Sprachförderung im Rahmen einer koordinierten und durchgängigen Sprachförderung, die den Bogen von der frühen Kindheit über die Volksschule bis hin zur Sekundarstufe II spannt.

Verantwortlich

Max Mangold

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