Bildungsplanung

Zürcher Längsschnittstudie

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Foto: iStock
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Seit dem Jahr 2003 begleitet das Institut für Bildungsevaluation der Universität Zürich im Auftrag der Bildungsdirektion rund 2‘000 der damals in die Primarschule eingetretenen Schülerinnen und Schüler auf ihrer Schullaufbahn.

Das Ziel der ersten vier Erhebungen in den Jahren 2003, 2006, 2009 und 2012 war es, den Lernstand der Schülerinnen und Schüler bei Schuleintritt, nach drei, sechs und neun Schuljahren mit den Zielen des Lehrplans zu vergleichen. Untersucht wurde, wie sich individuelle Merkmale wie Lernmotivation oder familiäre Merkmale wie die soziale Herkunft auf den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler während neun Jahren Volksschule auswirken.

Ende 2016 erfolgte die fünfte Erhebung am Ende der Ausbildungszeit auf der Sekundarstufe II. Im Zentrum der Erhebung standen die schulische Laufbahn im Anschluss an die Volksschule und die Zufriedenheit der jungen Erwachsenen mit ihrer Bildungslaufbahn.

Die Ergebnisse zeigen, dass junge Erwachsene zufrieden sind mit ihrer Ausbildung nach der obligatorischen Schulzeit, unabhängig davon, welchen Bildungsweg sie eingeschlagen haben. Den meisten Schülerinnen und Schülern gelingt der Übertritt von der obligatorischen in die nachobligatorische Ausbildung denn auch gut. Unterschiede in den Bildungswegen der jungen Erwachsenen zeigen sich insbesondere nach sozialer Herkunft, besuchtem Schultyp und Geschlecht.

Zu allen fünf Erhebungszeitpunkten liegen wissenschaftliche Berichte und zusammenfassende Broschüren vor.

Verantwortlich

Sybille Bayard

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