Bildungsplanung

Kinder wollen reden – neue Lerngelegenheiten auf www.kinder-4.ch

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Video-Still aus "Game" auf www.kinder-4.ch
Video-Still aus "Game" auf www.kinder-4.ch

Sprache ist für Kinder der "Schlüssel zur Welt" und zentrale Voraussetzung für Bildungs- und Integrationschancen. Das Projekt „Lerngelegenheiten für Kinder bis 4“ der Bildungsdirektion Kanton Zürich veranschaulicht in Form von Kurzfilmen, dass Erleben, Entdecken, Spielen und Kommunizieren für kindliches Lernen eine Einheit bilden.

Filme für Eltern und Fachleute

Rund 40 Filme in 13 Sprachen finden sich heute auf der Webseite www.kinder-4.ch: Sie wollen Eltern von Kleinkindern sowie weitere Bezugspersonen informieren, inspirieren und dazu anregen, Kinder im normalen Alltag bestmöglich zu unterstützen, um ihnen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Aber auch Fachpersonen aus der Beratung, Betreuung sowie Aus- und Weiterbildung gehören zu den Adressaten: Jeder Film wird von einem vertiefenden Fachkommentar begleitet, der die filmischen Sequenzen inhaltlich reflektiert und pädagogisch einbettet. Das Projekt läuft seit 2014 erfolgreich, wie eine Evaluation der Fachhochschule St. Gallen gezeigt hat.

Filme frühe Sprachbildung

Derzeit entstehen neue Filme: Diese veranschaulichen, wie Kinder die Sprache erwerben und wie Erwachsene Gelegenheiten für sprachliche Bildungsprozesse im Alltag erkennen und aufgreifen können. Sprache ist dabei kein zu vermittelnder Lernstoff, sondern ein Mittel der Kommunikation. Vereinfacht gesagt, geht es darum, dass Kinder miteinander oder mit Erwachsenen viel reden können.

Inhaltlich stützen sich die Filme auf das Fachkonzept frühe Sprachbildung der Pädagogischen Hochschule Thurgau. Es ist in Zusammenarbeit mit dem Marie Meierhofer Institut für das Kind entstanden, das auch die fachliche Verantwortung für die Filme hat. Produziert werden die Filme durch minibarfilm. Die Zuständigkeit für Gestaltung, Interaktionsdesign und Web liegt bei Rob&Rose. Abgeschlossen wird das Filmprojekt im Frühling 2019.

Ermöglicht wird es dank der Unterstützung des Lotteriefonds des Kantons Zürich und der Stiftung Mercator Schweiz.
 

Verantwortlich

Stephan Pfäffli 

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