Bildungsplanung

Entwicklung der Berufsbildung im Kanton Zürich 2008-2017

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Titelbild: Hahn+Zimmermann GmbH (Abbildung); sofie’s Kommunikationsdesign (Layout)
Titelbild: Hahn+Zimmermann GmbH (Abbildung); sofie’s Kommunikationsdesign (Layout)

Die Bildungsplanung ist in einer breitangelegten Untersuchung der Frage nachgegangen, wie sich die Berufsbildung im Kanton Zürich seit 2008 entwickelt hat. Neben umfassenden bildungsstatistischen Auswertungen und Dokumentenanalysen wurden zahlreiche Interviews mit Personen aus Wirtschaft, Schulen und Verwaltung geführt. Ausgewählte Resultate des Berichts wurden anlässlich der Medienkonferenz vom 27. Februar 2018 präsentiert.

Die Resultate des Berichts zeigen, dass es heute Jugendlichen besser gelingt, direkt nach der Volksschule in die Lehre einzusteigen. Waren es 2008 noch 61 Prozent, sind es heute 65 Prozent. Vor allem leistungsschwächere Jugendliche schaffen den Übertritt in die Berufsbildung besser als früher. Dies liegt insbesondere an der Einführung der zweijährigen Lehre mit eidgenössischem Berufsattest (EBA), die sich gut etabliert hat. Der Bericht zeigt auch, dass heute insgesamt mehr Jugendliche eine Berufsmaturität absolvieren als 2008. Einen geringfügigen Rückgang verzeichnet jedoch die Berufsmaturität, die während der Lehre absolviert wird, die BM 1. «Für viele Jugendliche mit einer anspruchsvollen Berufslehre scheint die Doppelbelastung heute zu gross zu sein», sagte Bildungsdirektorin Silvia Steiner an der Medienkonferenz. Aus diesem Grund führt die Bildungsdirektion ein neues Modell ein, die «BM 1 flex», die den Lehrbetrieben und Jugendlichen mehr Zeit für die Berufsmaturität einräumt.
 

Verantwortlich

Sybille Bayard 

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