Kanton Zürich startet Integrationsvorlehre für Flüchtlinge

31.07.2018 - Medienmitteilung

Zurück zu Aktuell

Integrationsvorlehre

Das Projekt «Integrationsvorlehre» soll anerkannten Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen den Einstieg in eine berufliche Grundbildung erleichtern. Im August starten im Kanton Zürich Lernende in neun Berufsfeldern mit der einjährigen Vorlehre.

Mithilfe der Integrationsvorlehre will der Kanton Zürich anerkannte Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen beim Einstieg in die Arbeitswelt unterstützen. Während eines Jahres erlernen die Teilnehmenden grundlegende praktische, schulische und sprachliche Kompetenzen und arbeiten an rund drei Tagen pro Woche in einem Betrieb. Dies soll sie auf die Berufslehre vorbereiten.

Das Pilotprojekt «Integrationsvorlehre» startet im August in neun Berufsfeldern: Automobil, Betriebsunterhalt, Detailhandel, Garten, Gastgewerbe, Gebäudereinigung, Gebäudetechnik, Gleisbau und Logistik. Im Berufsfeld «Logistik» konnten die ersten Lernenden im Rahmen eines Vorpilots bereits 2016 beim Unternehmen Planzer und 2017 bei der Post mit einer Integrationsvorlehre beginnen.

Bereits über 80 Ausbildungsplätze besetzt

Die Bildungsdirektion arbeitet eng mit den Unternehmen, Berufsverbänden und Organisationen der Arbeitswelt zusammen. Die Integrationsvorlehre soll auf den Bedarf der Branchen und Betriebe abgestimmt sein.

Für das Aufnahmeverfahren von interessierten Personen sind die Berufsinformationszentren (biz) des Kantons Zürich sowie das Laufbahnzentrum der Stadt Zürich zuständig. Sie klären die persönlichen, schulischen und sprachlichen Voraussetzungen der Kandidatinnen und Kandidaten ab. Bisher sind beim Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich über 80 Integrationsvorlehrverträge eingetroffen, weitere Kandidatinnen und Kandidaten befinden sich derzeit noch im Bewerbungsprozess.

Das Pilotprogramm «Integrationsvorlehre» basiert auf einem Beschluss des Bundesrates zur Förderung des inländischen Potenzials an Arbeitskräften und soll vier Jahre lang laufen.

(Medienmitteilung der Bildungsdirektion)

Zurück zu Aktuell