Der Grundstein für die Kantonsschule Uetikon am See ist gelegt

13.11.2017 - Medienmitteilung

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Bildungsdirektorin Silvia Steiner und Baudirektor Markus Kägi legten heute Nachmittag in Uetikon am See gemeinsam den Grundstein für das Schulhausprovisorium der neuen Kantonsschule. Die neu gegründete Schule startet auf Beginn des Schuljahres 2018/2019.

Der Kanton Zürich plant in Uetikon am See auf dem Areal der «Chemie Uetikon» den Bau einer Kantonsschule. Bis das neue Schulhaus bezugsbereit ist, braucht es aufgrund der steigenden Schülerzahlen ein Provisorium. Heute Nachmittag legten Bildungsdirektorin Silvia Steiner, Baudirektor Markus Kägi sowie der Gemeindepräsident von Uetikon am See, Urs Mettler, gemeinsam den Grundstein zur Pavillonanlage auf der Riedstegwiese. «Zweifellos handelt es sich bei der Grundsteinlegung um ein epochales Ereignis für die Mittelschullandschaft des Kantons Zürich», freut sich Bildungsdirektorin Silvia Steiner. Die letzte offizielle Neugründung einer Kantonsschule liegt vierzig Jahre zurück.

Den Schülerinnen und Schülern stehen im Provisorium sowohl das Lang- als auch das Kurzgymnasium offen. Angeboten werden alle kantonalen Maturitätsprofile ausser dem musischen Profil. Den Betrieb nimmt die neu gegründete Kantonsschule auf Beginn des Schuljahres 2018/19 auf. Als Gründungsrektor hat der Regierungsrat Martin Zimmermann gewählt. Dieser leitet zurzeit die Kantonsschule Zürcher Oberland.

Das Schulhausprovisorium ist ein dreigeschossiger Holzmodulbau. Die beiden Schulgebäude werden vorgefertigt und vor Ort zusammengebaut. Die Pavillons umfassen 20 Normalunterrichtszimmer, zehn Fachkundezimmer, notwendige Vorbereitungsräume, Instrumentalzimmer, eine Mediothek, einen Ess- und Aufenthaltsraum, einen Schülerarbeitsraum sowie Räume für die Schulverwaltung. Eine Passerelle wird die Gebäude miteinander verbinden. Zwischen den Gebäuden wird ein Aufenthaltsbereich mit Pausenplatz entstehen, der öffentlich zugänglich ist. «Die zeitlichen Vorgaben für dieses Bauvorhaben waren sehr eng bemessen. Trotzdem ist es unter der Leitung des Hochbauamts gelungen, ein bestechendes Bauwerk zu konzipieren und jetzt zu realisieren», sagt Baudirektor Markus Kägi.

Das neue Gymnasium ist im Provisorium auf 500 Schülerinnen und Schüler ausgelegt. Es wird voraussichtlich für zehn Jahre in Betrieb sein. Anschliessend können die Holzmodule bei anderen Umbauprojekten als Provisorium verwendet werden.

(Gemeinsame Medienmitteilung der Bildungsdirektion und der Baudirektion)

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